Else mit Tränendem Herz zum Muttertag

Neulich saß ich stundenlang in einem Warteraum. Draußen schien die Sonne und das noch immer frische Laub der Bäume schien von innen heraus zu leuchten. Drinnen hatte ich irgendwie keine Lust auf meine Fachliteratur. Mir war eher nach einem Spaziergang durch die wunderschöne Altstadt von Augsburg mit ihren Jahrhunderte alten Patrizierhäusern, in denen ich liebend gerne Mäuschen spielen würde. Aber das ist eine andere Geschichte …

Wie dem auch sei, hier war ich nun und konnte nicht weg. Als ich meine Liebe zum Bleistift vor einigen Monaten wieder entdeckte, kaufte ich mir ein haptisch wie ästhetisch sehr ansprechendes Reisezeichenbuch im Postkartenformat, das ich nun immer auf meinen Streifzügen dabei habe.

Also holte ich es heraus, zog den Stift ab, strich über die dicken leeren Seiten und überlegte, was für mich den Muttertag symbolisieren würde. Es sollte etwas sein, was auf einer Postkarte Platz hat und immer noch gut erkennbar ist. Eine Mutter, ein Kind, vielleicht? Zu groß, zu viele Details, die auf einer Postkarte verschwinden würden. Und ich wollte ein Herz darauf haben. Als Zeichen für all die Liebe, all den Schmerz, all das Lachen und all die Tränen, all den Schutz und all die Unterstützung, die eine Mutter ihrem Kind mit auf den Weg gibt.

Hinter den riesigen Panoramafenstern winkten mir die Bäume und meine Gedanken schweiften ab. Zu meinem Garten, in dem seit Wochen eine Blume nach der anderen ihr Köpfchen gen Sonne reckt. Und zu der Ecke am Schuppen, hinter der riesigen Tanne, die nur am Morgen das unvergleichlich sanfte Licht der Sonne abkriegt. Und an das Tränende Herz, dass dort trotz (oder vielleicht wegen?) des wenigen Lichts blüht. Die Blume, die eine so ausgefallene Form hat, die im geschlossenen Zustand einem intakten Herz, voll erblüht jedoch einem gebrochenen Herz mit einer glitzernden Träne gleicht (ein Eindruck, der noch durch den Tau verstärkt wird, der im Morgenlicht wie ein Diamant funkelt).

Das Bild war geboren. Ein Kind mit einem Zweig Tränenden Herz in der Hand. Und weil es ein rothaariges Mädchen wurde, nannte ich es Else, wie meine Großmutter. Ich weiß, sie hätte diese Blumen geliebt.

Ich schenke*) Ihnen diese Karte zur freien Verfügung, damit Sie sie Ihrer Mutter oder Großmutter schenken können. Warum nicht einfach zu einem Geburtstag oder ganz ohne Anlass? Die Datei zum Download (in besserer Auflösung, berechnet für eine Postkarte von DIN A6) finden Sie am Ende dieses Artikels. Klicken Sie einfach auf das Bild und wählen Sie „speichern unter …“ Übrigens, eine Mutter freut sich nicht nur zum Muttertag über abgespültes Geschirr oder ein gemachtes Frühstück auf dem Tisch. Nur ein Gedanke…

Nach all diesen Stunden des Wartens war nicht nur mein Entwurf für die Karte fertig. Ich lernte auch eine nette Frau kennen, mit der ich mich mehrere Stunden sehr angeregt unterhalten konnte. Wie der Zufall so spielt, liefen wir uns später noch mal über den Weg (wie gesagt, der Tag war sehr schön). Ich hoffe, wir treffen uns ein Mal mehr. Wer weiß, die Welt ist klein, und Augsburg erst recht. Eine schöne Stadt, abseits der Metropolen, die alles hat, nur keine Hektik.

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Und zum Schluss eine Frage: Welche Blumen verbinden Sie mit dem Muttertag? Ich würde mich auch über eine kleine Geschichte dazu sehr freuen.

Alles Gute,

Lydia

*) © Lydia Meier / Lidame Design. Alle Rechte vorbehalten. Die Karte darf nur zu privaten Zwecken benutzt werden. Sollten Sie Interesse an deren kommerziellen Einsatz haben, setzen Sie sich mit mir in Verbindung.

Else mit Tränendem Herz (Download)

 

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